Die Projekte Philosophischer Gesprächskreis

Archiv Gesprächskreisprotokolle: 2002


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Zyklus Fragwürdige Fragen
Zyklus Hauptsache gesund? mit Zusammenfassung


Fragwürdige Fragen


Ankündigung

Viele Fragen stehen im Raum und viele Arten gibt es zu fragen. Warum und wozu fragen wir überhaupt?

Fragwürdige Fragen

Wir wollen den Bogen spannen von der Frage, wie wichtig Philosophie ist, bis zu Konkretisierungen, welche Fragen denn (würdig) anstehen. Gibt es eine Frage aller Fragen, und wie lautet sie wohl, sollte es sie geben? Und es soll auch das Antworten nicht beiseite bleiben, doch: Was ist eigentlich ein Argument?

Diskussionsverlauf

Welche Strategie: Fragen inhaltlich angehen oder Struktur der Frage, des Fragens? (Kategorien von Fragen, Gründe von Fragen)

Frage-Antwort-Zirkel: Ist Antwort das Ende?

Was sind die (wirklich) frag-würdigen Fragen? (Eher wenige, selten gestellte?)
Kriterium Fragwürdigkeit: - zur Klärung eines Welt-, Menschenbildes; lebensnotwendig

Was hat sich am Fragen verändert in der historischen Entwicklung?

Welchen Nutzen habe ich davon, eine Antwort auf eine Frage zu bekommen? Wozu ist Fragen gut? (Stoische Position: Warum denn immerzu fragen?)
Fragwürdigkeit bei (noch) offenen Fragen, oder (pragmatisch) nicht für schon immer offen gebliebene Fragen, die aufgrund fehlender Antwort langweilig geworden sind.
These: Fragen ist immer nur rhetorisches Fragen, rhetorische Figur. Fragen wollen Antworten. Denken in Bewegung ist Fragen, Forschen.

Urszene der Frage: Mehrere – 'theoretische Form' – Wissen-wollen

Der Mensch als Frage vs. Zielsetzungen

These: Fragwürdigkeit korrespondiert mit Antwortwürdigkeit (> Aspekt 'Lernen')

Exkurs 'Tod' > Was ist Frage, was ist Antwort, das Leben oder der Tod?
Ist Tod nur zu beziehen auf Körperlichkeit. Es erscheint logisch, daß das Leben einen unbrauchbaren Körper (aus welchen Gründen auch immer unbrauchbar geworden) verläßt. Gibt es noch einen anderen (höheren) Tod?

Fragen können spannend sein. Dabei kann der Spannungskitzel gesucht werden (Quiz), es kann aber auch eine ungewollte, unangenehme bis unaushaltbare Spannung (Problematisierung, Verhör) erzeugt werden.
Ist es unhöflich, Fragen zu stellen, deren Antwort man selbst schon kennt?

Alltagsfragen können banal (unproblematisch), elementar (ob unproblematisch oder problematisch) oder fragwürdig (Kriterium: Was es mir bringt) sein.

Was aber ist eigentlich das Würdige an einer Frage?
- Ihre Unabweisbarkeit. (Ist aber z.B. Frage nach dem Tod unabweisbar?)
- Die Antwort beeinflußt mein Leben?
- Frage gibt mir Aussicht auf befriedigende Antwort. (Was heißt 'Aussicht'? Was heißt 'befriedigend'?)
- Frage trägt in sich dialektisches Moment: daß ich mich selbst in Frage stelle.
- Zeitgebundenheit oder Zeitunabhängigkeit von Fragen

Offenste Frage: Was ist der Mensch? (und ebenso bedeutungsvoll? Wie ist der Mensch?)
Ergäbe Widerspruch mit dem Würdigkeitsaspekt der zu erwartenden befriedigenden Antwort.
Zwei Frageformen bei Kant: beantwortbare (Was kann ich wissen? ...) und unbeantwortbare (Vernunft stellt Fragen, die sie selbst nicht beantworten kann). Was ist das Kriterium für die Unterscheidung?

These: Fragen werden gestellt, Antworten werden gesprochen.

Unterscheidung wissenschaftliches Fragen (Antwort geben) und wertgebendes Fragen (wie z.B. in der Antike vor allem zu finden).
Auch: Frageform, die auf Klärung abzielt und Frageform, die auf die Rätselhaftigkeit der Welt verweist.

Ist Fragen Mittel oder Zweck (oder beides)?
Offene Fragen bereiten ein Spielfeld der Diskussion;
Bspl.: Wo war das Wasser, das ich gerade sehe, wohl schon überall?
Fragende Fragen wollen wohl darauf hinaus, daß das menschliche Verhalten kreativer wird.

Der kommunikative Aspekt des Fragens: Erst im Dialog stellen sich Fragen (der Seinstheoretiker hat eigentlich keine Fragen). Fragen ist in Interaktionsprozessen zu Hause.

„Das Wesen der Frage ist das Offenhalten von Möglichkeiten“ (Gadamer), die Frage ist also wichtiger als die These.
Weiteres Zitat (Gadamer, ungefähr): „Einen Text verstehen heißt, die Frage verstehen, auf die der Text eine Antwort gibt“
Problemorientiert (Bremser) oder lösungsorientiert (Durchspielen von Möglichkeiten)
Gespräch durch Fragen offenhalten (Alternative: 'Basta')
Es gibt aber auch eine Obszönität des Fragens (Wer fragt führt – Birkenbihl)

Fragen 'nur' rhetorisch' heißt: Eine Sache des Gesprächs, nicht von Denken, Wissenschaft
Fragen ist eine Sache der Haltung (die bessere Haltung?) Aufklärer, Skeptiker, Antidogmatiker
These: Die Fragen sind legitim [alle?], mit den Antworten beginnt das Problem

Der andere Aspekt von Frag-Würdigkeit:
Gegenthese: Fragen halten auf (Kritik: Platter Empirismus; ist es schlimm, aufgehalten zu werden?)
Unterscheidung Fragen – Probieren
Wichtigere Metapher als Fragen: Bauen (die Bauer sind die Denker)


Sammlung fragwürdiger Fragen (bislang nur: Frage nach dem Tod):
Asthetik/Moderne – Niedergang der Moderne (These: Bildung bremst) (Zentrum der Postmoderne ist Pluralität – Komplexität der Diskurse – Wer sich um Verstehen der Komplexität müht: Wendet sich ans Netz; Moderne als Zustand der Entwurzelung, Heimatlosigkeit, ihr wesentliches Moment: Reflexion, Selbstreflexion). Was hat es auf sich mit der Vernetzung?
These: Orientierungslosigkeit hat Vorteile – Wo Wissen relativiert wird, wird auch Macht relativiert
Ende des wissenschaftlichen Zeitalters – Übernahme durch Technologie (just do it!)
Neue Friedens- und Freiheitsethik als Suche nach umfassendem Thema, das alle anderen umfaßt (das Langweiligste?)

Würdigkeit der Fragen / Fragen zwischen (ästhetischem) Hingezogensein und Skeptizismus (Seinlassen)
Relativierung des Fragens – auch andere Umgang mit Unklarem möglich: Phantasie, Hypothese, Kreativität des Bauens
Abgrenzung zur Informations-Frage: Metaebene, Fragen entzündet sich (selbst) (mit Antwortdrang)

These: Instrumentalisierung von Fragen (Sokrates) ist kein würdiges Fragen

Warum kommen Fragen in Richtung einer Tiefendimension, eines Sich-selbst-in-Frage-Stellens nicht in Gang?
Was heißt: Sich selbst in Frage stellen? - Möglichkeit des neuen Anfangs (ohne auf Krisenhaftes bezogen zu sein) / sich auf sich selbst besinnen

Exkurs: Was ist philosophisches Fragen? (auch: gegenüber psychologischem Fragen)- Entspricht dies: Was ist der Frage würdig?
Wiederum These: Nicht-Fragen als Ideal


Nochmals: Was sind fragwürdige Fragen?
- Was passiert, wenn ich sterbe?
- Gibt es objektive Wahrheit in der Welt?
- Ist das Sein dem Nicht-Sein vorzuziehen?
Stellungnahmen: Diese Fragen sind nicht beantwortbar, also unsinnig; diese Fragen beschreiben den Horizont von Mensch und Welt, in dem Positionen gelebt werden (Fragen werden gestellt, Positionen werden gelebt).
Drei Phasen im Durchlaufen der Fragen: Glauben - Wissen - Denken (Möglichkeiten bedenken, undogmatisch sein (heißt das: subjektiv, relativ?))
Die Fragen scheinen sich (heute) nicht beantworten zu lassen, hat also die relativistische Position mehr recht, denn die objektivistische? - Objektivismus und Relativismus genügen sich beide nicht selbst
- Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit.

Oder entstehen mit der Postmoderne (Pluralismus gegenüber Monismus) ganz neue Fragen?
Verweis auf Parallelität Postmoderne Hochscholastik, siehe auch Kuhn-Paradigmenwechsel

Popper: Alles Leben ist Problemlösen
drei Interpretationen: Antwort wissen, trial and error (vorläufige Antworten bis zum Gegenbeweis bzw. bis sich Antwort überholt hat), sich von den Problemen lösen

Warum soll ich mich mit unbeantwortbaren Fragen beschäftigen?
Neugier, Vorfreude / Gedankenanreicherung (gegenüber Wissenszuwachs)
existentieller Sinn des Prozeßhaften
Bedeutung des Argumentativen (gegenüber dem rein Erzählerischen)

Alles kann fragwürdig sein (im Sinne von Fraglichkeit hinter Sicherheit)
Sind fragwürdige Fragen gelichzusetzen mit metaphysischen Fragen? Und entsprechen sie menshclichen Grundbedürfnissen?


Hauptsache gesund?


Ankündigung

Für den neuen Zyklus sollen lebensphilosophische Themenaspekte im Vordergrund der Diskussion stehen.

Menschliches Leben scheint in vielen Aspekten voll besonderer Dramatik zu stecken: Zwischen Macht und Ohnmacht, sei es bezüglich eigener Lebensführung, sei es bezüglich der Eingriffsmöglichkeiten in Welt; zwischen Zufall und Schicksal; zwischen Gesundheit und Krankheit. Extremer Ausdruck der Dramatik ist vielleicht, daß das Leben selbst tödliches ist.

Wir fragen deshalb:

Hauptsache gesund?

Diskussionsverlauf

Gesundheit als subjektiv empfundenes Lebensgefühl; Krankheit als historischer Begriff überhaupt definierbar?
Krankheit und Alterungsprozeß in direkte Verbindung zu bringen (Krankheit und Verfall)?
Krankheit und Leistungsfähigkeit in direkten Zusammenhang zu bringen?
Lange gesund und dann schnell sterben als Ideal? Oder: Am besten, nie geboren zu sein? Gesundheit als Ideal und Krankheit als Abzulehnendes; oder 'Krankheit als Chance'? Besser gesund sterben als krank leben?

'Hauptsache gesund' als Fragliches nicht gleichbedeutend mit Frage nach Sinn des Leidens. (Notwendige Bedingung oder Fülle des Lebens) – 'Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.'
Bedeutung der Krankheitserfahrung – geht mir besser, wenn ich Krankheit akzeptiere.

Gibt es überhaupt eine Hauptsache?

Unterschiedliche Medizinrichtungen:
Schulmedizin: Körper soll funktionieren, Patient beschwerdefrei sein. - Ganzheitliche Medizin: Krankheitssymptome sind Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichts; Durchgang führt zu autonomer Persönlichkeit (dialektisch zu verstehen; Ziel bleibt Ideal). Beispiel Symptom: Fliehen oder Annäherung daran? Lautet die richtige Folgerung daraus: Hauptsache krank?
Offenbaren sich in den unterschiedlichen medizinischen Positionen philosophische Hintergründe? In Philosophie - gegenüber Medizin -stehen Positionen zur Disposition.
Aber: In Medizin zunehmend Symptome, die mit Popper nicht mehr 'auffangbar' sind. Der medizinische Diskurs – die Auseinandersetzung der unterschiedlichen medizinischen Schulen – ist ein Selbsterfahrungsprozeß. Welches Niveau hat der medizinische Diskurs; welches Niveau hat der Diskurs des Arztes mit seinem Patienten?

Plädoyer für Trennung Medizin – Philosophie. ('Es mag ja sein, daß sie leiden, aber krank sind sie nicht.') Aufgaben des Arztes: Wesentlich wäre Vorsorge (Hauptsache informiert)
Anmaßung und Eingrenzung des Gesundheitsbegriffs und –verständnisses der Medizin; Problematik des Begriffs in anderen Bereichen
Für immer mehr ist immer schneller der Arzt zuständig

Leben als Krankheit zum Tode.

Exkurs zum Angstbegriff: Philosophie und Angst aushalten; Philosophie als Angst, die Wahrheit nicht zu haben. Angst und Enge: Je enger mein Ziel, desto größer die Angst, es nicht zu erreichen (z.B. Gesundheit).

Erleben des Lebens ist von Gesundheit abhängig; Krankheit schränkt Wahrnehmung ein. Aber auch: Bedeutung der Krankheit als Grenzerfahrung (für Weg zu Verzicht und Demut).

These: Natur kennt Krankheit nicht.

WHO-Definition: Gesundheit als vollkommenes körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden; also nicht: Abwesenheit von ... (heißt: Niemand ist gesund)

Frage nach der Hauptsache: Gibt es Gegenkandidaten zu Gesundheit; gibt es etwas 'humaneres'? Hauptsache gegenüber was? In welchem Kontext?
- Leidfreiheit (seine Ruhe haben), Schmerzfreiheit, erfülltes Leben, Reichtum, Jetzt, Sinn des Lebens (alltagssprachlich), Konsum, Leben, Macht, einverstanden sein (Freiheitsgrad), versorgt, Bestandsgarantie, nicht die geistige Gesundheit zu verlieren
Hauptsache ..., aber ich verliere mich immer in Nebensächlichkeiten
Hauptsache erscheint mir als das, was fehlt > Hauptsache Gelassenheit
'Hauptsache gesund' als Vertröstung, die aber nicht funktioniert. Hauptsache scheint also zu sein, daß immer etwas fehlt, daß Problemlösungsmechanismus einsetzt

Bleiben die Prioritäten immer gleich? Aber fragen: Warum ist Gesundheit wichtig?: Leistungs- und Genußfähigkeit; Freiheit (von und zu)
Beieinflußbarkeit von Krankheit vs. Schicksalhaftigkeit
Was ist notwendig; ist das alles nötig? Wer soll/darf das entscheiden?
Können wir auf etwas zuverlässiger Einfluß nehmen als auf Gesundheit?
Wofür wir alles Gesundheit hintanstellen

Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit erfüllten Lebens
Wer will nicht unbehindert leben?
Krankheit als subjektives Empfinden, daß es vorher besser war

Begriffspaar Gesundheit - Krankheit wie Soll - Haben; Hauptsache ist ein Vermögensbegriff (etwas auf der hohen Kante haben) oder Potenzbegriff?
Alles nur Mittel - Hauptsache Zweck?
Hauptsache kann kein Mittel sein; gibt es verbindlichen Zweck?
Paralellität zu antiker 'Ursachenforschung' von Thales bis Aristoteles: Nur eine Hauptsache?

Demut (Schicksalsschläge hinnehmen und gutheißen) und Mißmut (gegen Schicksalsschläge eingestellt sein)
Wenn einem etwas wichtig ist, muß man auch Ärger in Kauf nehmen

Krankheit in ihrer Bedeutung für Selbstverwirklichung - Position absoluter Selbstverantwortlichkeit (wächst in diese Verantwortung hinein)
Was meint hier Krankheit? (Begriff von Norm und Konvention) Körper ist nicht in erster Linie Bühne
Funktionsfähigkeit: Ich kann nicht, was ich will; ich kann nicht, was ich soll. Mein Körper läßt es nicht zu > ich bin krank
Krankheit kein (zwangsläufiges) Hindernis zum Glücklichsein
Psychische Krankheiten? Maßstab hierfür? (Assoziation Fromm: Wege aus einer kranken Gesellschaft)
Neben Gegensatz gesund-krank auch Gegensatz gesund-ungesund (maßstäblich für alle möglichen Weisheiten)

Hauptsache gesund heißt doch: Hauptsache Ich vs. es ginge kulturell/philosophisch aktuell um die Verabschiedung des Ich-Schwerpunkts
Das, was Körper ist, verändert sich in unserer Zeit

Gesundheit - Rüstigkeit
Leben: Gesundheit wird permanent angegriffen; wichtig: gerüstet sein (wichtiger Kandidat für Hauptsache)
Militarisierung der Begriffe ?

Umdrehung der Fragestellung:
Wie sieht eine Psychologie, eine Soziologie, eine Philosophie des 'Hauptsache gesund' aus?
Was sind das für Menschen, die sagen: Hauptsache gesund? These: Gibt es nur in reichen Ländern
Hauptsache ich bin gesund, und Hauptsache ich lebe gesund
Läuft hinaus auf Verwaltung des Körpers > Abtötung des Körpers; bedeutsamer Prozeß der Gesundwerdung wird übersprungen; Überlieferung an ein Objekt, das grenzenlos bestimmen kann

Unterscheidung Gesundheit - Wohlbefinden
These: Bin doch nie gesund
Übergreifender Begriff: Stimmigkeit (?)

Ich - kann das gesund / krank sein?
Ich im Sinne von Bewußtsein - das Verhältnis zu einer Krankheit
Kann Immaterielles krank werden?
Einem kranken Ich wird Autonomie abgesprochen (warum nicht einem kranken Leib?) > Ich als 'höchste Idee', über Geist, Umfassendes
Eigenschaft des Organismus: leben; Eigenschaft des Ich: denken - Störungen kommen nur von außen und beeinträchtigen
These: Das Ich braucht den Körper, umgekehrt der Körper nicht das Ich (?)
Nicht-Objektivierbarkeit des Ich. Statt von Ich angemessen, von mir zu sprechen
hierarchie oder 'differenziertes Miteinander', Wechselseitigkeit? Unterscheidung Gegenstand - Gegenüber

Krankheit löst Selbstheilungskräfte aus; wenn die nicht langen, dann wird der Zustand pathologisch, d.h. Therapie wird erforderlich

Verschiedene Ebenen der leiblichen Vitalität (z.B. Vegetativum)
Drei Aspekte: Kommunikation, Vitalität, Denken
Die Polarität Gesundheit-Krankheit gehört auf die Ebene Vitalität
Erweiterung durch 4. Aspekt: Materie


Zusammenfassung

Vier Hauptsachen:
- geglückte Kommunikation
- geglückte Vitalität
- geglücktes Denken
- geglückte Materie
Drei Aspekte:
Gesundheit als positives Ideal (z.B. Definition der WHO)
Gesundheit als (neutraler) Normalfall
'Krankheit als Chance'; Bedeutung der Erfahrung (des Erlebens)