Die Projekte Philosophischer Gesprächskreis

Archiv Gesprächskreisprotokolle: 1991


1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989
1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999
2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009
2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017


Die hier ausgeführten Protokolle sind Gedächtnisnotizen, die nicht an die Teilnehmer weitergegeben wurden. Die 'Materialien zum Wortfeld Macht' wurden kopiert und verteilt.


Zyklus Meinungen

Zyklus Ganzheitliches Denken

Zyklus Matriarchat

Zyklus Macht
Erarbeitete Materialien zum Wortfeld Macht


Meinungen


Diskussionsverlauf

Die Frage, was Meinungen sind, wie sie entstehen (Information, Stimmung); ob man sich überhaupt eine eigene Meinung bilden kann (pragmatisch zu sehen?).
Die Unterscheidung Meinung, Glauben (Vertrauen), Überzeugung.
Angerissen: Die Differenz Meinung - Wahrheit (wahre Erkenntnis).
Kant: Meinung ist falsches oder unzureichendes Fürwahrhalten > Meinung ist subjektiv, Wahrheit ist objektiv.
Meinen Glauben Wissen; Meinung ist Orientierung, Meinung ist Ansicht, Meinungsfreiheit; Meinung ist Arbeit; eigene Meinung kann man sich aus Sicherheitsgründen nicht leisten; sind Werte der Grundstock der Meinungsbildung oder andersherum? Meinung aus Denken oder aus Gefühl?


Ganzheitliches Denken


Ankündigung

Als nächste Gesprächsgrundlage haben wir uns einen im umfassenderen Sinne aktuellen Themenbereich ausgesucht, nämlich die Möglichkeiten des Ganzheitlichen Denkens (Erlebens), das heißt, wir wollen gemeinsam nach den verschiedenen fächerverbindenden und methodenübergreifenden Ansätzen zum Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge des 'Weltganzen' fragen. Spezielle Themen könnten hierbei die Ökologie, die Synergetik (Was ist das eigentlich?), die Esoterik, die sogenannte Postmoderne und all die von Ihnen beigesteuerten Fragestellungen sein.

Diskussionsverlauf

Suche nach den Aspekten von Ganzheitlichkeit: Antike und überhaupt frühe Kulturen: Chaos und Kosmos; weibliches und männliches Prinzip > Zurück zum Matriarchat (würde Friedlichkeit, Harmonisierung bedeuten). Harmonie erst mal definieren: Gleichklang (z.B. Musik-Natur) <> ohne Gegensätze kein Gleichklang / das 'Schlechte' hat auch Sinn.
Andere Prinzipien: Konstruktiv-destruktiv; Konstruktives wirkt auf Ganzheitlichkeit hin.
Weiterer Aspekt: Psychosomatik.
Universum/Leben strebt harmonischer Ordnung zu <> Thermodynamik, Entropie.
Neuer Ansatz: Ganzheitlichkeit aus Körper-Geist-Seele; Körper auch wichtig dabei > Gestaltbegriff.
Aer auch: Ganzes nicht nur im Individuum >Sozialer Aspekt, Beziehungsaspekt > Selbstähnlichkeit der verschiedenen Aspekte (dann > Mandelbrot, fraktale Geometrie, Baumbeispiel).
Neuer Ansatz: Ganzheitlichkeitsdenken aus Spezialisierung erwachsen: Ganzheitlichkeit ist Vielfalt (<> Totalitarismus); Vielfalt der Einheit und Einheit der Vielfalt.
Neuer Ansatz: Zum Ganzen über das Wissen? > Kleist-Marionettentheater; oder: 'Erkennen' des Ganzen als 'blöd'.
Wie und Wo ist 'das Wahre' zu finden (> die Form ist der Inhalt?); vielleicht nicht im Verborgenen zu suchen.

Thematik ökologische Ethik und Kritik am engen naturwissenschaftlichen Weltbild: Diskussion hauptsächlich dazu, etwas Kindererziehungsfragen auf der Bezugsfrage mit den drei Ethiken egozentrisch, anthropozentrisch, ökologisch: Inwieweit geht es um Ausleben des autochtonen Wesens als Grundlage von Ganzheitlichkeit?


Matriarchat


Diskussionsverlauf

Referierte Schwerpunkte des matriarchalen Weltbildes: Bedeutung der Wiedergeburt; Unwichtigkeit, wer Vater ist; Matriarchat ist nicht Patriarchat mit anderem Vorzeichen (Diskussion hierzu). Assoziation: Begriff Muttersprache. Mit Begriff des Matriarchats meistens Mißverständnisse aufgebaut, Begriff weglassen? Geht um bestimmte Gesellschaftsform (machtfrei?).
Was interessiert uns heute am Matriarchat und warum?: Eigene Anlagen und verschüttete Möglichkeiten ergründen? Nicht Definition von männlich/weiblich, sondern kulturelle Werte gesetzt. Diskussion in Richtung auf Frage nach dem Umschwung Matriarchat > Patriarchat: durch Mangel oder durch Luxus?


Macht


Ankündigung

Auf Teilnehmervorschlag soll unsere Diskussion für die nächsten Abende - nach einer kleinen Schlußrunde zum Sommerthema Matriarchat - um den Themenkomplex Macht kreisen. Hierfür haben wir für Sie zum Einstieg zumindest bestimmter, im weitesten Sinne politisch orientierter Aspekte, ein Heft der "Bayrischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit" [Otto Kimmich - Macht, Recht, Ethos] besorgt. Eine nähere Einkreisung des Themas bzw. der Diskussionsabende wird bei unserem ersten Treffen erfolgen.

Diskussionsverlauf

Verschiedene Aspekte: Macht und Freiheit, Macht-Ohnmacht (Unfreiheit), Macchiavelli, Nietzsche: Wille zur Macht, Wissen ist Macht, Zustand und Aktion (braucht für Tätigkeit zusätzlichen Begriff). Die verschiedenen Assoziationen: Gewalt, Überlegenheit, Stärke, Autorität, Herrschaft, Machen-Können (Möglichkeit), Machen-Dürfen; auf Zettel geschrieben zur 'Sichtbarmachung'.
Schwerpunkt die Assoziation zu 'Vermögen', Zustandsbeschreibung vs. Tätigkeitsbeschreibung.
Etymologie der Macht. Wie bei einem Wörterbuch der Macht; Begriffe, die da dazugehören zusammentragen, dann die einzelnen Begriffe möglichst nah an das Zentrum "Macht" heranbringen: Macht der Liebe, Ohnmacht, Aggression/Destruktion, Druck, Willkür, Verantwortung, Egoismus, Mutterliebe, Patriarchat, Angst, Mann, Frau, Staat, Wissen, Wille, Durchsetzungsinstrumente, Exekutive-Legislative-Jurisdiktion, Bedrohung, Altruismus, Masochismus, Allmacht, Passivität, Selbstbewußtsein, Technik, Geld, Natur, Ideologie, Religion, Übermacht, Marktmacht, Philosophie, Politik, Werbung, Medien, Bürokratie, (Sozial-)Kontrolle, Führung/Management, Wirtschaft/Manipulation, Vergangenheit, Utopie, Freiheit, Größe, Leistung, Kompetenz, Muskeln, Alter, Ordnung, Imperialismus, Kapitalismus, Masse, Wasser, Haß.
Als 'Gegenstück' zu der letzten Diskussion: Bei welchen Begriffen ist Macht gar nicht im Spiel? Begriffsammlung und Diskussion, die immer ergab, daß Macht im Spiel.
Machtbegriff in Bezug auf Haben und Sein: als "Macht-sein" kein Plural, als "Macht-haben" schon > nochmal extra aufgreifen.
Nach Versuch der Zusammenfassung des bisherigen Verlaufs unter dem Themengesichtspunkt Wortfeld "Macht - Wissen" Sammlung von dazugehörigen Begriffen und Aufhängen der Diskussion am Feld Urinstinkt-Orakel-Mystik-Schicksal-(Religion-Kirche).
Wissen und Gewißheit.


Wortfeld Macht

"Macht"-Bereich
1. Abstammung: Etymologie
V: mögen (im Sinne von: vermögen, können)
S: das Mögen (bzw. Vermögen): die Macht
A: (ver-)mögend: mächtig

2. Verbindungen: Kompositat mit "Macht"
Allmacht; Hausmacht; Markt-Macht; Übermacht; Wehrmacht

3. Ersetzungen: Synonyme von "Macht"
Einfluß; Gewalt; Herrschaft; Kraft; Obrigkeit; Stärke; Vermögen; Wucht

4. Übersetzungen: Fremdwörter für "Macht"
Autorität; Dominanz; Energie; Kontrolle; Potenz; Power; Regiment

5. Umgebung: Weiteres Wortfeld zu "Macht"
Aggression Alter Altruismus Angst Bedrohung Bürokratie Demokratie Diktatur Druck Durchsetzungsinstrument Egoismus Exekutive Fokussierung Frau Freiheit Führung Geld Glaubensgemeinschaft Größe Größenwahn Haß Ideologie Imperialismus Jurisdiktion Kapitalismus Kompetenz Kirche Leistung Liebe Management Manipulation Mann Masochismus Masse Medien Muskelspiel Mutterliebe Natur Ordnung Passivität Philosophie Politik Recht Religion Restriktion Selbstbewußtsein Sozialkontrolle Staat Technik Utopie Vergangenheit Verantwortung Wettbewerb Wasser Wille Willkür Wirtschaft Werbung Wissen

1. Überbrückung: ["Macht"] ? [Feld-Wort]


2. Entfernung: ["Macht"] ? [Fern-Wort]


3. Ausrichtung: ["Macht"] Feld-Wort [?]


4. Ausgleichung: [Feld-Wort] "Macht" [?]

(Etymologisches aus Duden 7: Herkunftswörterbuch (1989) 431, 465)

Duden 8: Synonymwörterbuch (1964), 402:

Kraft, die (Plural ungebräuchlich):
(in diesem Sinnbereich) Eigenschaft oder Beschaffenheit, die dazu befähigt, Beabsichtigtes zu tun, den Anforderungen an die Stärke zu genügen; wird von Menschen, von anderen Lebewesen und von Naturelementen gesagt: Die Sonne hat im Februar noch keine K.; damals schon ... fühlte ich keineswegs die Kraft in mir, zu morden (Josef Roth: Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht); was du durchhalten willst, geht über deine Kraft (Klaus Roehler: Die Würde der Macht); Eben weil er ... seine Kraft rücksichtslos einsetzt für das Werk, haben die äußeren Gewalten ... so viel Macht über ihn (Reinhold Schneider: Das Leiden des Camoes); Das Überleben, das furchtbare Verlieren, das unsere Kraft übersteigt (Erhart Kästner: Zeltbuch von Tumilad).

Macht, die (ohne Plural):
(in diesem Sinnbereich) die Gesamtheit der Kräfte und Mittel, die jmdn. oder etwas gegenüber Lebewesen oder Dingen zur Verfügung stehen: die Macht meines Vaters erstarrte in Gewalt (Reinhold Schneider: Taganrog): Freilich wird er bis zu seinem Ende der Zauberer sein, der seine Macht über die Herzen rücksichtslos gebraucht (Friedrich Sieburg: Blick durchs Fenster).

Gewalt, die (ohne Plural):
(in diesem Sinnbereich) die strenge und unwiderstehliche Macht, die jmd. oder etwa auf jmdn. oder etwas ausübt: Das Böse hat eine dunkle, gefährliche Gewalt (Ernst Wiechert: Die Jeromin-Kinder); Sie haben eine merkwürdige Gewalt (Horst-Wolfram Geissler: Das Wunschhütlein); jene elementare Gewalt der Empfindung (Reinhold Schneider: Taganrog).

Kraft, die (meist Plural; geh.):
etwas, was eine Wirkung ausstrahlt, ausübt oder auszuüben vermag, von dem eine Wirkung ausgeht; wird von Naturerscheinungen oder -elementen, von menschlichen und von Menschen unabhängigen geistigen Wirkungskräften gesagt: Ich ... habe eingesehen, daß hier Kräfte im Spiel sind, denen du nicht gewachsen bist (Franz Kafka: Das Schloß); Daß Himmel, Sonne, Mond, Sterne gewisse beseelte und vernünftige Kräfte seien (Frank Theiß: Das Reich der Dämonen); Die Wucht dieses Befehls hat eine suggestive Kraft. Sie wirkt. (Frank Theiß: Neapolitanische Legende); Der Kriminalist begriff nichts von den gewisserrmaßen anonymen Kräften, die sich im entscheidenden Augenblick gegen ihn erhoben (Joachim Maass: Der Fall Gouffé); erschien der Rabbi wie von einer neuen Kraft belebt (Martin Buber: Gog und Magog).

Macht, die (geh.):
(in diesem Sinnbereich) eine Wesenheit, Person oder Institution, deren Wirkung oder Gebot man sich nicht entziehen kann: Wie sie ... fortstrebte, von irgendeiner Macht gerufen und gezogen, einer unbekannten Macht (Hermann Hesse: Narziß und Goldmund); daß in dem wackligen Staat ... sie (die Justiz) die einzige feststehende unerschütterliche Macht der griechischen Sprache (Theiß, Reich); Mit Jamblichos ... war der Neuplatonismus eine geistige Macht geworden (Theiß, Reich).

Gewalten, die (Plural; geh.):
Überpersönliche oder elementare Kräfte von zwingender Wirkung: Den Gewalten des Unwetters ausgelieferte (Hugo Hartung: Ein Junitag. Erzählungen); daß alles Sein durchdrungen sei von überpersönlichen Gewalten (Theiß, Reich); Metaphysische Gewalten fochten ihren Kampf in Bunjans' Seele aus (Walter Nigg: Des Pilgers Wiederkehr); Der Kampf mit den großen Gewalten der Finsternis (Albrecht Goes: Hagar am Brunnen).

Macht (Zauber) Bewunderung (Duden 10: Bedeutungswörterbuch (1970), 785

Zauber, der; -s:
1. Handlung oder Zeichen, das eine übernatürliche Kraft, Wirkung hat: Die Alte wollte durch einen Zauber die Krankheit heilen.
2. Anziehende, unwiderstehliche Wirkung; Fluidum, das von der Erscheinung oder dem Verhalten einer Person ausgeht: Der Zauber ihres Lächelns; der Zauber der Jugend.

Macht (Fleischfresser) Blume
Fleischfressende Pflanze wird 'Blume des Jahres':
Wulsdorf (dpa) - Der insektenfressende "Rundblättrige Sonnentau" (Droseria rotundifolia) ist von der Stiftung Naturschutz zur "Blume des Jahres 1992" gewählt worden. Die Blume stehe stellvertretend für ihren besonders gefährdeten Lebensraum, das nährstoffarme Hochmoor, sagte Loki Schmidt, Vorstandsmitglied der Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen, in Wulfsdorf (Kreis Stormarn). Schon mit der Blume des Jahres 1991, der Rosmarienheide, sollte auf das Hochmoor aufmerksam gemacht werden. Der Sonnentau versorgt sich durch Fliegen, kleine Käfer, Schmetterlinge und Libellen mit lebensnotwendigen Stickstoffverbindungen. Wenn sich ein Insekt auf das Blatt setzt, klebt es fest. Versucht es sich zu befreien, reizt es auch die entfernter stehenden Tentakel und wird vollends umschlossen (SZ, 18.10.1991)

Macht (Flower-Power) Blume
Flower-power [...], die; -: Schlagwort der >Hippies, die in der Konfrontation mit dem bürgerlichen > Establishment Blumen als Symbol für ihr Ideal einer humanisierten Gesellschaft verwenden (Duden 5: Fremdwörterbuch (1990), 258
Hippie [...pi; engl.-Amerikan.; zu hip = Bescheid wissend, unter dem Einfluß von Drogen stehend], Name für die Anhänger einer jugendl. Protestbewegung (insbes. um 1965-68 in den USA) gegen Kultur und politische Ordnung der modernen Wohlstands- und Leistungsgesellschaft (< auch Gegenkultur). Gegenüber Zwang und zivilisierter Ordnung führten die H.s, die keine differenzierte Weltanschauung entwickelten, ein Leben in friedvoller, freier, natürlicher Gemeinschaft. Liebe und sexueller Genuß ("Love generation"), Farbenpracht und Blumenschmuck ("Blumenkinder") sowie durch Drogengenuß stimulierte psychodelische Feste sind den H.s Symbole, Erlebnisweisen und Kampfmittel ("Flower-power") gegen die behauptete Monotonie und humane Sterilität der gesellschaftlichen Gegenwart. -> auch Gammler, >Provo. (Meyers Enzyklopädisches Lexikon 12 (1974), 53)

machen? (Macht/Einfluß/Gewalt/Kraft) vermögen?
Im Schatten des Zwergenkönigs - Der Meister des Blau:
Version 1
Es war einmal ein Mann mit Namen Skalphen. Mancher behauptet, er sei ein (mächtiger, d.h.) viel machender Zauberer gewesen. Ein Pakt mit dem König der Luft, der ihn eine seiner drei Seelen gekostet hatte, verhalf ihm (zu viel Macht, d.h.) dazu, viel zu machen unter den Menschen. Er vereinigte (all seine damalige Macht, d.h.) alles, was er damals machte, und all sein Können, und er verfluchte eine Gruppe von seiner spottenden Affen mit einer unter dem Lebendigen in ihrer Häßlichkeit unerreichten Nase. Mehr (Einfluß, d.h.) von dem, was er machte, konnte er auf die Nasenaffen, wie sie fortan hießen, nicht ausüben. Sein Forscherdrang jedoch (war so übermächtig, d.h.) machte so viel, daß er keine möglichkeit sah, einer neuerlichen Begegnung auszuweichen. "Siehst nun auch du, wie unsinnig es von dir war zu meinen, du könntest Uns etwas anhaben und wir müßten uns (von deiner Macht, d.h.) von dem, was du machst, erddrücken lassen? (Keine Gewalt der Welt, d.h.) Nichts, was in der Welt gemacht wird, kann Uns etwas zuleide tun, und auch (dein Einfluß, d.h.) das, was du machst, stößt hier an seine Grenzen." "Nicht, um (meine Macht, d.h.) das, was ich mache, zu erweisen, habe ich den Weg zu Euch gesucht." Er war nämlich auf der Suche nach der verschwundenen Sichel der Elfen; diese trägt in sich (eine große Kraft, d.h.) etwas, das sehr viel macht.
Version 2
Es war einmal ein Mann mit Namen Skalphen. Mancher behauptet, er sein ein (mächtiger, d.h.) viel vermögender Zauberer gewesen. Ein Pakt mit dem König der Luft, der ihn eine seiner drei Seelen gekostet hatte, verhalf ihm (zu viel Macht, d.h.) dazu, viel zu vermögen unter den Menschen. Er vereinigte (all seine damalige Macht, d.h.) alles, was er damals vermochte, und all sein Können, und er verfluchte eine Gruppe von seiner spottenden Affen mit einer unter dem Lebendigen in ihrer Häßlichkeit unerreichten Nase. Mehr (Einfluß, d.h.) von dem, was er vermochte, konnte er auf die Nasenaffen, wie sie fortan hießen, nicht ausüben. Sein Forscherdrang jedoch (war so übermächtig, d.h.) vermochte so viel, daß er keine möglichkeit sah, einer neuerlichen Begegnung auszuweichen. "Siehst nun auch du, wie unsinnig es von dir war zu meinen, du könntest Uns etwas anhaben und wir müßten uns (von deiner Macht, d.h.) von dem, was du vermagst, erdrücken lassen? (Keine Gewalt der Welt, d.h.) Nichts, was in der Welt vermocht wird, kann Uns etwas zuleide tun, und auch (dein Einfluß, d.h.) das, was du vermagst, stößt hier an seine Grenzen." "Nicht, um (meine Macht, d.h.) das, was ich vermag, zu erweisen, habe ich den Weg zu Euch gesucht." Er war nämlich auf der Suche nach der Sichel der Elfen, diese trägt in sich (eine große Kraft, d.h.) etwas, das sehr viel vermag.