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Angst und Satire


Ein Unterthema zu 'Angst (und Fremdes)' aus dem aktuellen Anlass des Anschlags auf das Büro von Charlie Hebdo Anfang 2015. Die Abende sind nicht protokolliert.

Ankündigung

Bei unserem letzten Treffen im Dezember hatten wir ausgemacht, dass wir zunächst noch bei unserem Thema 'Angst (und Fremdes)' bleiben wollen. Nun hat sich aber mit den Ereignissen in Frankreich auch ein zusätzlicher Aspekt ergeben: War Satire bislang auch ein Mittel der Reaktion auf Dinge, die uns Angst machen (oder zumindest Furcht einflößen), dann dreht sich momentan die Sachlage um, der Satiriker selbst muss nun in seinem Tun bangen, Satire wirkt hier in ihrer Angriffslust nicht befreiend sondern einengend.
Geht es hier auch nicht (mehr) um einen philosophisch-anthropologisch (evtl. positiv) zu greifenden Angstbegriff, so kann uns die Reflexion auf die freiheitsstiftende ebenso wie Freiheit benötigende 'Kunst'-Form von Satire vielleicht für unserem Themenkomplex fruchtbar werden.

Hier stelle ich als Diskussionsgrundlage den SZ-Artikel bzw. das Interview mit Michel Wieviorka zur Verfügung. Außerdem die satirischen Zeichnungen, die ich zu unserem ersten Treffen mitgebracht hatte.

Dann findet sich hier ein Link zu der Charlie Hebdo vom 14. Januar.


Hallo zusammen,
für alle, die heut Abend da waren und auch nicht da waren: Als Nachtrag zu unserer Beschäftigung mit Angst und Satire ein Link zu der Böhmermann'schen Erdogan-Satire: https://vimeo.com/162455052. Wenn es interessiert, dann bald anschauen, wer weiß, wie lange es die Links noch gibt (mehrere, die ich schon besucht habe, sind inzwischen gesperrt). Die Böhmermann-Satire war die Reaktion auf Erdogans Verhalten nach dem Extra3-Lied (https://www.youtube.com/watch?v=R2e2yHjc_mc), als er den deutschen Botschafter einbestellte.